MFH Bochum

Rettet die MFH.

Als psychosoziales Zentrum sind wir daran gewöhnt, dass die Finanzierung eine Herausforderung ist: Wir sind von Projektfinanzierung abhängig sowie von Spenden. In den letzten 23 Jahren haben wir es immer geschafft, genügend Gelder einzuwerben und unsere Leistungen kostenlos für unsere Klient*innen anzubieten.
2020 sind aber einige Faktoren unerwartet zusammengekommen:
  • Die Corona-Pandemie: Zwar mussten wir unser Zentrum nicht schließen, aber wir hatten erhebliche Mehrausgaben für Sicherheits- und Hygienemaßnahmen vor Ort sowie für die Onlineberatung und Onlinetherapie im Home-Office.
  • Unsere Spendeneinnahmen sind stark eingebrochen. Ursächlich hierfür ist vor allem der pandemiebedingte Wegfall von Benefizveranstaltungen, auch individuelle Spenden sind rückläufig.
  • Eine mündlich zugesagte große finanzielle Unterstützung ist ausgeblieben.
Deshalb befinden wir uns in einer Situation, in der wir ohne Unterstützung nicht mehr in der Lage sind, unsere Arbeit im nächsten Jahr noch weiterführen zu können.

Ohne uns
Sollte die MFH schließen müssen, würde dies eine große Lücke in der Versorgung von traumatisierten Geflüchteten hinterlassen. Unser Einzugsgebiet erstreckt sich weit über Bochum hinaus, von der Grenze zu Dortmund im Osten, den Kreis Recklinghausen im Norden, bis Duisburg im Westen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis im Süden. Neben den Klient*innen greifen viele Initiativen, Organisationen, medizinisch Versorgende, Schulen uvm. auf unsere Expertise in der Versorgung von Folterüberlebenden zurück.

 

Was wir machen, um eine vergleichbare Situation in Zukunft zu verhindern
Sicherlich werden pandemiebedingte Kosten im nächsten Jahr nicht im selben Umfang anstehen. Darüber hinaus planen wir weitere Maßnahmen, um für die Zukunft gewappnet zu sein:
  • Es wird ein Förderverein gegründet, um die MFH finanziell unabhängiger zu machen.
  • Die MFH wird etwas kleiner werden müssen. Nachdem wir 2015/2016 stark gewachsen sind, werden wir uns wieder verstärkt auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren.
Jetzt braucht die MFH deine Hilfe, damit wir auch im nächsten Jahr professionell jene Menschen unterstützen können, die im Herkunftsland und auf der Flucht schwere traumatische Erfahrung und Gewalt erlebt haben. Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, um in Deutschland anzukommen.

 

Jede Spende hilft uns, unsere Arbeit weiterzuführen!

Unterstütze uns direkt auf betterplace.org oder spende direkt per Überweisung, Paypal oder Kreditkarte.

Wenn Sie Interesse haben dem Förderverein beizutreten, sobald die Gründung abgeschlossen ist, schreiben Sie gerne eine kurze Email an fundraising@mfh-bochum.de.

Eike Leidgens