MFH startet Medienprojekt zur Stärkung der Stimmen von Geflüchteten

Mit dem Projekt Re:Speech möchte die MFH Bochum eine neue mediale Plattform für Geflüchtete schaffen. Diese soll es Geflüchteten ermöglichen, kritische Beiträge zur deutschen Flüchtlingspolitik, Analysen und Reportagen zur internationalen Politik und zu Menschenrechtsfragen, die in Zusammenhang mit Fluchtursachen und Fluchtwegen stehen, zu veröffentlichen. Begleitet wird das Projekt durch eine Workshopreihe zur journalistischen Arbeit und politische Themenabende.

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Stellenausschreibung- Mobile Beratung

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. sucht im Arbeitsbereich „Sozialdienst für Flüchtlinge“ zum 01. Juni 2016 bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt

EinE MitarbeiterIn für die Mobile Flüchtlingsberatung

Zur Stellenausschreibung

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Aufruf: Bochum solidarisch!

1. Mai – Nazi-Aufmarsch verhindern!

Die NPD ruft landesweit zu einem Aufmarsch am 1. Mai 2016 in Bochum auf unter dem Titel „Asylbetrug macht uns arm. Wir arbeiten – Fremde kassieren.“

Mit dieser Parole sollen offensichtlich die rassistischen Stimmungen in der Gesellschaft verstärkt werden. Dagegen gibt es einen breiten Widerstand, der sich nicht damit begnügt, gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch nur zu protestieren.

Wir wollen verhindern, dass Nazis durch Bochumer Straßen marschieren. Wir rufen deshalb dazu auf, schon vor 14 Uhr an den Ort zu kommen, an dem sich die NPD und andere Nazis treffen wollen. Die NPD hat ihre Auftakt-Kundgebung bisher für 14 Uhr am Hauptbahnhof angemeldet.

Unser Ziel ist es, dass dann dort, oder wo der Nazi-Aufmarsch sonst beginnen soll, so viele Menschen den Nazis die „Rote Karte“ zeigen, dass sie einpacken und nach Hause fahren müssen.

http://www.bochumgegenrechts.de/

MFH fordert Anerkennung des Völkermords an den Armeniern

Bundeskanzlerin Merkel befand sich am Samstag, den 25. April, auf kurzem Staatsbesuch in der Türkei. Ziel war der Besuch der türkisch-syrischen Grenze und die Überprüfung der Frage, wie die türkische Regierung das EU-Abkommen zu Flüchtlingen umsetzt. Dabei wurden schwierige Themen, wie die repressive Politik des türkischen Staates gegenüber kritischen JournalistInnen oder die gewaltsamen Angriffe auf Kurden im Osten des Landes, außer Acht gelassen, um Erdogan nicht zu verärgern und seine Partnerschaft nicht zu riskieren. „Erstklassige Arbeit“ bescheinigt Merkel der türkischen Regierung und ignoriert dabei die zahlreichen internationalen Berichte von Menschenrechtsorganisationen, die rechtswidrige Abschiebungen und miserable Bedingungen in den Flüchtlingslagern anprangern.

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