MFH Bochum

SAVE THE DATE: 13. – 16. November 2019 in Bochum:

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum (MFH) bietet ein interdisziplinäres Training zur Untersuchung und Dokumentation von Folterfolgen für Mediziner*innen, Psycholog*innen und Jurist*innen an. Durch Fachvorträge, Falldiskussionen und Workshops mit praktischen anwendungsorientierten Übungen, werden den Teilnehmer*innen die internationalen Standards zur systematischen und effektiven Identifizierung von Folgen der Folter vermittelt. Ebenso wird den Teilnehmer*innen die gerichtsfeste Dokumentation in Fällen der Folter (nach dem Manual des Istanbul-Protokolls) erläutert. Die MFH realisiert das Training im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes „ in:Fo – Interdisziplinär: Folterfolgen erkennen und versorgen“. Dieses Projekt ist eine Kooperation mit dem PSZ Düsseldorf, dem LVR Klinikum Düsseldorf sowie dem Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf und dient zur ganzheitlichen, interdisziplinären Unterstützung Folterüberlebender durch psychotherapeutische, medizinische und psychosoziale Angebote. Die Akkreditierung der Fortbildung als ärztliche Fortbildung (zur Anerkennung von Fortbildungspunkten) wird beantragt.

Weitere Informationen zu dem Programmablauf, zur Anmeldung und zu den Referent*innen werden Mitte April auf der Homepage der MFH veröffentlicht.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich den Termin bei Interesse freihalten und Sie im November zu einem regen interdisziplinären fachlichen Austausch begrüßen zu dürfen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Tatjana Golinski unter
t.golinski@mfh-bochum.de   bzw.
telefonisch unter 0234-58801240