MFH Bochum

Informationsveranstaltung: Recht auf Hoffnung, Recht auf Zukunft, Recht auf Rehabilitation

Internationaler Tag zur Unterstützung von Folterüberlebenden:

Recht auf Hoffnung, Recht auf Zukunft, Recht auf Rehabilitation

Anlässlich des Internationalen Tags zur Unterstützung von Folterüberlebenden laden die Medizinische Flüchtlingshilfe (MFH) Bochum und die Hochschule für Gesundheit am 11. Juli 2018 ein zu einer Informationsveranstaltung über die Versorgung von Folterüberlebenden. Die MFH betreibt in Bochum ein Therapiezentrum für Überlebende von Folter und Krieg.

Nach internationalem Recht gehören Folterüberlebende zu der Gruppe der besonders Schutzbedürftigen. Sie werden jedoch in der Regel im Rahmen des deutschen Asylverfahrens nicht als solche identifiziert und somit oftmals nicht angemessen versorgt. Folterüberlebende haben jedoch einen Anspruch auf Rehabilitation.

Wie also können Folterüberlebende unter diesen Bedingungen bestmöglich versorgt werden? Was bedeutet Folter und wie wirkt sie sich auf die Menschen aus? Was kann getan werden um die Versorgung zu optimieren? Und was kann man ganz praktisch tun, um Folterüberlebende zu unterstützen?

Diese Fragen wollen wir mit dem Arzt und Vorstandsmitglied der MFH, Knut Rauchfuss, sowie mit der Diplompsychologin Elisabeth Langner diskutieren. Durch die Veranstaltung führt Bianca Schmolze, Ratsmitglied des Internationalen Rehabilitationsrates für Folterüberlebende (IRCT).

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