MFH Bochum

20 Jahre Renaissance der Folter

Der „Krieg gegen Terror“ beinhaltete von Beginn an den Versuch der USA und ihrer Verbündeten, das absolute Folterverbot zu untergraben. Auch in Ländern, in denen Folter zuvor geächtet war, kehrte sie im Zuge des „Krieges gegen den Terror“ in die Polizeiwachen und Gefängnisse zurück. Vermeintliche Terroristen wurden in geheime Haftlager entführt, inhaftiert, entrechtet, misshandelt und gefoltert – in Abu Ghraib im Irak, in Guantanamo, aber auch in Europa. Der ehemalige UN Sonderberichterstatter zu Folter Manfred Nowak wird berichten, mit welchen rechtlichen Strategien Foltermethoden legitimiert wurden und wie Menschenrechtsorganisationen weltweit dafür kämpften, die Rechte von Folterüberlebenden zu stärken, Folterfolgen zu dokumentieren und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Doch noch 20 Jahre nach Beginn des „Kriegs gegen Terror“ hält das Unrecht weiter an.

Fotot: Applied Human Rights – Ruedastudio

Webinar im Rahmen der Reihe „20 Jahre ‚Krieg gegen den Terror‘ – eine Welt in Trümmern“

Mit:

Manfred Nowak, ehemaliger UN-Sonderberichterstatter zu Folter, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, Global Campus for Human Rights

Beginn: 19 Uhr

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