Im Januar 2026 veröffentlichte die UN-Sonderberichterstatterin zu Folter, Dr. Alice Edwards, die Charta für die Rechte von Opfern und Überlebenden von Folter und anderen grausamen, unmenschlichen oder erniedrigende Behandlungen oder Strafen.
„Diese Charta ist aus Mut entstanden –
dem Mut von Überlebenden, die, nachdem sie
eine der schwersten Menschenrechtsverletzungen
erlitten haben, sich entschlossen haben, nicht nur
über ihr Leid zu sprechen, sondern auch über ihre Hoffnungen auf
Gerechtigkeit, Anerkennung und Wandel. Ihre
Stimmen bilden den Kern dieses Dokuments.“
Diese Charta ist das Ergebnis von regionalen Anhörungen in Lateinamerika, Afrika und Asien, wo Überlebende mit Hilfe des IRCT ihre Erfahrungen in einem vertraulichen Rahmen der UN-Sonderberichterstatterin schildern und ihre Forderungen äußern konnten. Sie ist eine Mahnung an alle Staaten, das absolute Folterverbot durchzusetzen, die Täter vor Gericht zu stellen und die Überlebenden und ihre Rechte in den Mittelpunkt zu stellen.
Als Mitgliedszentrum des IRCT unterstützen wir die Charta und fordern dessen Umsetzung.
Siehe auch: Pressekonferenz zur Veröffentlichung
Bild: via YouTube UN Human Rights Council

