09.06.2017

„Wir brauchen einen Freispruch“

Weiter Zermürbungstaktik gegen MenschenrechtlerInnen in der Türkei

Zahlreiche MenschenrechtlerInnen stehen vor türkischen Gerichten. Die vierte Anhörung gegen einen Journalisten, einen Schriftsteller und die Präsidentin der Menschenrechtsstiftung der Türkei (TIHV), Şebnem Korur Fincancı, wurde am Donnerstag, 8. Juni 2017, in Istanbul erneut vertagt. Durch die immer wieder verschobenen Verfahren sollen diejenigen eingeschüchtert werden, die gegen die Menschenrechtsbrechen im Land aktiv sind.

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06.06.2017

MFH reist zur Prozessbeobachtung nach Istanbul

MFH nimmt an internationalen Prozessbeobachtung in Istanbul im Verfahren gegen die Menschenrechtlerin Şebnem Korur Fincancı teil

Am Donnerstag, 8. Juni, soll in Istanbul die vierte Anhörung im Verfahren gegen die Menschenrechtlerin Şebnem Korur Fincancı stattfinden. Der Präsidentin der Menschenrechtsstiftung der Türkei (TIHV) wird wie vielen anderen der Vorwurf der „terroristischen Propaganda“ gemacht - weil sie symbolisch die Chefredaktion einer kurdischen Zeitung übernahm. Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. wird die Anhörung gemeinsam mit weiteren Menschenrechtsorganisationen kritisch begleiten.

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10.03.2017

Stellenausschreibung Politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. sucht zum 01.04.2017 oder zum nächstmöglichen Zeit-punkt eineN
MitarbeiterIn im Arbeitsbereich

Politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit

Bitte senden Sie Ihre aussagefähigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebens-lauf, relevante Zeugnisse und eine Publikationsübersicht) mit dem Termin Ihres möglichen Arbeitsantritts bis spätestens zum 17.03.2017 per E-mail an: vorstand@mfh-bochum.de.


Stellenausschreibung

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23.03.2016

Solidaritätserklärung

Seit heute Mittag, dem 23.03.2016, sind ca. 50 Flüchtlinge, zum größten Teil aus Syrien und zur Zeit in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften in Bochum untergebracht, vor dem Bochumer Rathaus versammelt. Viele sind seit mehr als 5 Monaten in Turnhallen unterbracht und wissen nicht, wann sie ihren Asylantrag stellen können oder wann sie einen Termin für eine Anhörung beim BAMF bekommen. Sie sind bisher nur registriert worden. Der größte Teil der protestierenden Flüchtlinge sind gut ausgebildet und zwischen 25 und 30 Jahren alt. Die Flüchtlinge haben einen Hungerstreik geplant, bis die zuständige Behörde reagiert. Sie freuen sich über persönliche Kontaktaufnahme aller interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Die Flüchtlinge brauchen dringend Decken, Schlafsäcke, Isomatte, Zelte und ähnliches um heute vor dem Rathaus übernachten zu können. Alle Spenden können direkt vor Ort abgegeben werden. Durch den Protest möchten sie friedlich ihre Forderungen in die Öffentlichkeit tragen.

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