26.06.2017

Support life after torture – Das Leben nach der Folter unterstützen!

Übersetzte Erklärung des IRCT (International Rehabiliation Council for Torture Victims) anlässlich des Internationalen Tags der UN zur Unterstützung von Folteropfern 2017

Heute begehen wir den Internationalen Tag der UN zur Unterstützung von Folterüberlebenden. Dies tun wir in herausfordernden Zeiten: Drei Jahrzehnte nachdem die UN-Konvention gegen Folter in Kraft getreten ist, lebt die Mehrheit der Menschen an Orten, wo Folter noch immer real und gegenwärtig ist. Weltweit drohen politische AnführerInnen mit wenig Respekt für Demokratie und Menschenrechte Folter wieder als Teil der Staatspolitik einzusetzen - mit der Unterstützung einiger Teile der Gesellschaften.

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07.11.2016

MFH fordert Aufklärung von Foltervorwürfen in Italien

In Italien wurden Flüchtlinge in den Registrierzentren der EU folterähnlichen Situationen ausgesetzt, so berichtet es Amnesty International in einem Bericht vom 3. November 2016.  Mit Schlägen und Elektroschockgeräten seien Flüchtlinge von italienischen Polizisten dazu gezwungen worden, ihre Fingerabdrücke abzugeben. Auch Minderjährige gehörten zu den Betroffenen, Ort des Verbrechens: die Registrierzentren der EU, die in Italien eingerichtet wurden, um möglichst viele Flüchtlinge von der Weiterreise in die EU abzuhalten.

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19.08.2016

Gedächtnis und Gerechtigkeit

Ein Gespräch zwischen Kunst, Recht und Zivilgesellschaft zu
Menschheitsverbrechen, Folter und Techniken der Aufarbeitung

Symposium vom 29. September – 1. Oktober 2016
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Berlin

Die Akademie der Künste und das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) laden mit der Konferenz „Gedächtnis und Gerechtigkeit“ vom 29. September bis zum 1. Oktober KünstlerInnen, JuristInnen und AktivistInnen aus der ganzen Welt nach Berlin ein, um sich mit Menschheitsverbrechen, Folter und Techniken zu deren Aufarbeitung auseinanderzusetzen.

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29.01.2014

Interdisziplinäre Fachseminare zum Istanbul-Protokoll

Wozu die Dokumentation von Folter in Deutschland ?

Schätzungsweise 30% aller Flüchtlinge, die Westeuropa erreichen, sind Opfer schwerer Gewalt. Diese zeigen oft eine schwere psychische und zum Teil auch körperliche Symptomatik. Dennoch werden diesbezügliche ärztliche und psychotherapeutische Gutachten von Behördenseite immer noch zu selten angefordert...

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