10.03.2017

Stellenausschreibung Politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. sucht zum 01.04.2017 oder zum nächstmöglichen Zeit-punkt eineN
MitarbeiterIn im Arbeitsbereich

Politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit

Bitte senden Sie Ihre aussagefähigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebens-lauf, relevante Zeugnisse und eine Publikationsübersicht) mit dem Termin Ihres möglichen Arbeitsantritts bis spätestens zum 17.03.2017 per E-mail an: vorstand@mfh-bochum.de.


Stellenausschreibung

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25.04.2016

MFH fordert Anerkennung des Völkermords an den Armeniern

Bundeskanzlerin Merkel befand sich am Samstag, den 25. April, auf kurzem Staatsbesuch in der Türkei. Ziel war der Besuch der türkisch-syrischen Grenze und die Überprüfung der Frage, wie die türkische Regierung das EU-Abkommen zu Flüchtlingen umsetzt. Dabei wurden schwierige Themen, wie die repressive Politik des türkischen Staates gegenüber kritischen JournalistInnen oder die gewaltsamen Angriffe auf Kurden im Osten des Landes, außer Acht gelassen, um Erdogan nicht zu verärgern und seine Partnerschaft nicht zu riskieren. „Erstklassige Arbeit“ bescheinigt Merkel der türkischen Regierung und ignoriert dabei die zahlreichen internationalen Berichte von Menschenrechtsorganisationen, die rechtswidrige Abschiebungen und miserable Bedingungen in den Flüchtlingslagern anprangern.

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08.03.2016

MFH fordert Öffnung der Balkanroute und verurteilt Verhandlungen mit der Türkei

Seit gestern, dem 7. März 2016 verhandeln die EU Regierungschefs auf einem Krisengipfel neue Schritte zur weiteren Abschottung der Festung Europa und Begrenzung der Flüchtlingszahlen. Währenddessen stecken Zehntausende Flüchtlinge an der mazedonisch-griechischen Grenze fest. Die EU Regierungen riskieren dort eine humanitäre Katastrophe, doch das vorrangige Interesse des Krisengipfels ist die weitere Abschottung und nicht der Schutz dieser Menschen, die vor Krieg und Elend geflohen sind und nun erneut leiden müssen.

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02.03.2016

MFH verurteilt Deal der Bundesregierung mit Algerien und Marokko

Die Verhandlungen des Innenministers de Maizière mit den Regierungen Algeriens und Marokkos um die Rückführung abgelehnter Flüchtlinge scheinen Früchte zu tragen. Beide Regierungen erklären sich bereit, in Deutschland abgelehnte Flüchtlinge wieder aufzunehmen und können sich nun als „sichere Herkunftsstaaten“ präsentieren. Dieser Deal ist also gelungen – Deutschland kann Flüchtlinge loswerden, ungeachtet der lokalen Menschenrechtssituation.

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