26.10.2012

Schluss mit der Diskriminierung der Roma-Flüchtlinge

Pressemitteilung, 26.10.2012

In den vergangenen Tagen und Wochen sind Roma- Flüchtlinge aus Osteuropa, besonderes aus Serbien und Mazedonien, Zielscheibe einer diskriminierenden Politik in Deutschland geworden. Diese Politik wird hauptsächlich vom Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich vertreten. Den Roma wird „Asylmissbrauch“ unterstellt. Aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgesetzes im Juli 2012 über eine Erhöhung des Asylbewerberleistungsgesetzes sollen sie nun gezielt nach Deutschland eingereist sein. 

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19.09.2012

MFH unterstützt Protestmarsch von Flüchtlingen

Am 08. September ist ein Protestmarsch von Flüchtlingen von Würzburg nach Berlin gestartet. Sie werden auf dieser ca. 600 Kilometer langen Strecke von einigen Flüchtlingsorganisationen und engagierten Menschen unterstützt. 

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19.07.2012

Bundesverfassungsgericht: "Die menschenwürdige Existenz muss ab Beginn des Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland gesichert werden"

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. (MFH) begrüßt das gestrige Urteil des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG) zu den Geldleistungen nach Asylbewerberleistungsgesetzt (AsylbLG). Im Urteilsspruch heißt es: "Die in § 3 AsylbLG festgelegten Geldleistungen sind evident unzureichend. Ihre Höhe ist seit 1993 nicht verändert worden, obwohl das Preisniveau in Deutschland seit diesem Jahr um mehr als 30 % gestiegen ist". Für die Betroffenen folgt daraus, dass künftig 336€ statt 225€ monatlich gezahlt werden. Dies gilt rückwirkend ab dem ersten Januar 2011.

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16.07.2012

Der Protest der Flüchtlinge gegen ihre schlechte Lebenssituation baut sich bundesweit aus

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. (MFH) fordert die Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes und faire Asylverfahren

Immer öfter äußern Flüchtlinge in deutschen Städten ihren Unmut über die Asylpolitik der Bundesregierung. Seitdem sich ein 29-jähriger iranischer Asylbewerber am 29.01.2012 in seinem Zimmer in einer Flüchtlingsunterkunft in Würzburg erhängte, protestieren Hunderte von Flüchtlingen zusammen mit UnterstützerInnen gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen in Flüchtlingsunterkünften.

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