Rassismus & Sexismus: Interventionen

06. April 2016; 19.00 Uhr
Bahnhof Langendreer
Raum: Halle

Sexualisierte Gewalt und Frauenrechte werden instrumentalisiert um Rassismus zu schüren, rassistische Bilder zu bedienen und das Asylrecht weiter zu verschärfen. Gleichzeitig erleben geflüchtete Frauen alltäglich massiv das Zusammenwirken von Rassismus und Sexismus. Wie können antirassistisch-feministische Interventionen dagegen aussehen?
Mit Emine Aslan (Aktivistin u. Bloggerin), Hengameh Yaghoobifarah (Bloggerin, Missy Magazine-Redakteurin, freie Autorin u.a. für taz): Mitverfasserinnen von #ausnahmslos sowie eine Aktivistin von Women in Exile.

Veranstaltet vom Bahnhof Langendreer, Feminismus im Pott und der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum

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Neue Stellenausschreibungen

Bewerbungsfrist verlängert bis zum 18.04.2016

wir freuen uns, dass wir unsere Kapazitäten in den Bereichen:

zum 01. April 2016 (Stellenantritt auch später möglich) erweitern können.

Bewerbungen nehmen wir gerne bis zum 28.03.2016 entgegen.

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Solidaritätserklärung

Seit heute Mittag, dem 23.03.2016, sind ca. 50 Flüchtlinge, zum größten Teil aus Syrien und zur Zeit in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften in Bochum untergebracht, vor dem Bochumer Rathaus versammelt. Viele sind seit mehr als 5 Monaten in Turnhallen unterbracht und wissen nicht, wann sie ihren Asylantrag stellen können oder wann sie einen Termin für eine Anhörung beim BAMF bekommen. Sie sind bisher nur registriert worden. Der größte Teil der protestierenden Flüchtlinge sind gut ausgebildet und zwischen 25 und 30 Jahren alt. Die Flüchtlinge haben einen Hungerstreik geplant, bis die zuständige Behörde reagiert. Sie freuen sich über persönliche Kontaktaufnahme aller interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Die Flüchtlinge brauchen dringend Decken, Schlafsäcke, Isomatte, Zelte und ähnliches um heute vor dem Rathaus übernachten zu können. Alle Spenden können direkt vor Ort abgegeben werden. Durch den Protest möchten sie friedlich ihre Forderungen in die Öffentlichkeit tragen.

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Anlässlich des Internationalen Frauentags: Nein zu sexualisierter Gewalt! Nein zu rassistischer Hetze!

Seit der Silvesternacht in Köln ist das Thema sexualisierter Übergriffe gegen Frauen und Mädchen in aller Munde. Ein Sturm der Empörung zog in den letzten Monaten durch die Bundesrepublik, doch richtete sich diese Empörung gezielt gegen junge Männer, die als Flüchtlinge wahrgenommen wurden. Dass Frauenorganisationen seit jeher auf das Problem sexueller Übergriffe und/oder sexualisierter Gewalt in Deutschland hinweisen wird einfach ausgeblendet – die Flüchtlinge wurden in den Wochen die folgten zu potentiellen Tätern und die Angst vor ihnen wurde auch von den Medien intensiv geschürt. Die MFH wehrt sich gegen einen Diskurs der das schwerwiegende Problem der sexualisierten Gewalt missbraucht, um gegen Flüchtlinge vorzugehen, gesellschaftlich wie auch gesetzlich.

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