Stellenausschreibung: Mitarbeiter/in im Therapiezentrum für Überlebende von Folter und Krieg der MFH

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. sucht für die Arbeit im Therapiezentrum für Überlebende von Folter und Krieg zum 01. Juli 2016 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Therapeuten oder psychologischen Berater/ eine Therapeutin oder psychologische Beraterin für eine Anstellung am Standort Bochum oder Hattingen im Umfang von 20-40 Wochenstunden. Bewerbungen nehmen wir gerne bis zum 27. Juni 2016 entgegen.

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MFH präsentiert Buch zum ersten Verfahren nach Völkerstrafgesetzbuch

Die MFH freut sich das Buch „Tatort Kongo – Prozess in Deutschland“ vorzustellen. Von 2011 bis 2015 beobachtete Bianca Schmolze für die MFH Bochum den ersten Prozess auf Basis des Völkerstrafgesetzbuches gegen Ignace Murwanashyaka und Straton Musoni, Anführer der ruandischen Hutu-Miliz FDLR, die im Osten der Demokratischen Republik Kongo für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit verantwortlich ist. Im Rahmen unserer Menschenrechtsarbeit unter dem Motto „Gerechtigkeit heilt“ engagiert sich die MFH auch international für den Kampf gegen Straflosigkeit und für die Stärkung der Rechte von Überlebenden auf Wahrheit, Gerechtigkeit und integrale Entschädigung. Nach der Festnahme der beiden Angeklagten im November 2009 stand fest, dass die MFH diesen ersten Prozess universeller Rechtsprechung genauestens beobachten wird um die folgenden Fragen kritisch zu beleuchten: Welche Rolle spielen die Überlebenden und Angehörigen der Opfer in dem Verfahren? Kann Deutschland ein Ort sein, wo Überlebende Gerechtigkeit und eine Anerkennung ihres Leids erfahren?

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MFH appelliert: Keine Zwangsräumung der Flüchtlingsunterkunft

Seit dem ersten Juni demonstrieren Flüchtlinge in der Querenburgstraße gegen ihre Verlegung in eine Zeltstadt und damit gegen eine weitere Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen. Stattdessen fordern sie eine menschenwürdige Unterbringung, nachdem sie bereits seit Monaten das Leben in einer Turnhalle ertragen mussten.
Die Stadt Bochum möchte die Turnhalle wieder als solche nutzen, dafür sollen die Flüchtlinge verschwinden, zur Not mit Hilfe von Zwangsmaßnahmen.

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Für eine gewaltfreie und gerechte Lösung des Konflikts um die Unterbringung der Geflüchteten in Bochum

Die Ereignisse um die Turnhalle der Hans-Böckler-Schule, in der bisher etwa 200 Geflüchtete untergebracht waren, haben sich rasch zugespitzt. Die Stadt Bochum ist bemüht, Turnhallen wieder für den regulären Betrieb freizumachen und versucht deswegen die Geflüchteten in andere Massenunterkünfte unterzubringen. Durch die bisherigen Erlebnisse herrscht unter den Geflüchteten in der Turnhalle der Hans-Böckler-Schule eine starke Skepsis gegenüber der Aussage der Stadt, dass die Zeltunterkunft an der Kollegstraße lediglich von kurzer Dauer sei und sie anschließend besser untergebracht würden. Wir appellieren daran, weiter im Gespräch zu bleiben, um eine Lösung zu finden, die für beide Seiten akzeptabel ist und unterstützen die Forderung der Geflüchteten nach menschenwürdiger Unterbringung.

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