Der Protest der Flüchtlinge gegen ihre schlechte Lebenssituation baut sich bundesweit aus

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. (MFH) fordert die Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes und faire Asylverfahren

Immer öfter äußern Flüchtlinge in deutschen Städten ihren Unmut über die Asylpolitik der Bundesregierung. Seitdem sich ein 29-jähriger iranischer Asylbewerber am 29.01.2012 in seinem Zimmer in einer Flüchtlingsunterkunft in Würzburg erhängte, protestieren Hunderte von Flüchtlingen zusammen mit UnterstützerInnen gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen in Flüchtlingsunterkünften.

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Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum kritisiert wiederholt schlechte Wohnsituation von Flüchtlingen in Gemeinschaftsunterkünften

AsylbewerberInnen, „geduldete Flüchtlinge" und Flüchtlinge mit humanitärer Aufenthaltserlaubnis, die unter das Asylbewerberleistungsgesetz fallen, sind nach § 2 AsylbLG verpflichtet die ersten vier Jahre in Flüchtlingsheimen bzw. Gemeinschaftsunterkünften zu leben.[…]

Diese Unterkünfte sind meist alte Kasernen, Container, heruntergekommene Häuser oder Gewerbebauten. So gilt es als erwiesen, dass Lebensbedingungen in Unterkünften, in denen es aufgrund schadhafter Bausubstanz zu Feuchtigkeitseintritt und Schimmelbefall gekommen ist, Asthma und andere Atemwegserkrankungen, sowie Allergien herbeiführen können. Die Lebenssituation in den meisten Gemeinschaftsunterkünften ist sehr schlecht bis unmenschlich.

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Schießerei in Wattenscheid: Annährung im Gespräch über umstrittenen SEK-Einsatz

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Flüchtlinge in meiner Nachbarschaft, wer sind sie?

Aus Anlass des Internationalen Tags der Flüchtlinge am 20. Juni weist die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V.(MFH) auf die wichtigsten Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche gesellschaftliche und politische Teilhabe von Flüchtlingen hin.

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