MFH fordert Anerkennung des Völkermords an den Armeniern

Bundeskanzlerin Merkel befand sich am Samstag, den 25. April, auf kurzem Staatsbesuch in der Türkei. Ziel war der Besuch der türkisch-syrischen Grenze und die Überprüfung der Frage, wie die türkische Regierung das EU-Abkommen zu Flüchtlingen umsetzt. Dabei wurden schwierige Themen, wie die repressive Politik des türkischen Staates gegenüber kritischen JournalistInnen oder die gewaltsamen Angriffe auf Kurden im Osten des Landes, außer Acht gelassen, um Erdogan nicht zu verärgern und seine Partnerschaft nicht zu riskieren. „Erstklassige Arbeit“ bescheinigt Merkel der türkischen Regierung und ignoriert dabei die zahlreichen internationalen Berichte von Menschenrechtsorganisationen, die rechtswidrige Abschiebungen und miserable Bedingungen in den Flüchtlingslagern anprangern.

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Rassismus & Sexismus: Interventionen

06. April 2016; 19.00 Uhr
Bahnhof Langendreer
Raum: Halle

Sexualisierte Gewalt und Frauenrechte werden instrumentalisiert um Rassismus zu schüren, rassistische Bilder zu bedienen und das Asylrecht weiter zu verschärfen. Gleichzeitig erleben geflüchtete Frauen alltäglich massiv das Zusammenwirken von Rassismus und Sexismus. Wie können antirassistisch-feministische Interventionen dagegen aussehen?
Mit Emine Aslan (Aktivistin u. Bloggerin), Hengameh Yaghoobifarah (Bloggerin, Missy Magazine-Redakteurin, freie Autorin u.a. für taz): Mitverfasserinnen von #ausnahmslos sowie eine Aktivistin von Women in Exile.

Veranstaltet vom Bahnhof Langendreer, Feminismus im Pott und der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum

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Neue Stellenausschreibungen

Bewerbungsfrist verlängert bis zum 18.04.2016

wir freuen uns, dass wir unsere Kapazitäten in den Bereichen:

zum 01. April 2016 (Stellenantritt auch später möglich) erweitern können.

Bewerbungen nehmen wir gerne bis zum 28.03.2016 entgegen.

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Solidaritätserklärung

Seit heute Mittag, dem 23.03.2016, sind ca. 50 Flüchtlinge, zum größten Teil aus Syrien und zur Zeit in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften in Bochum untergebracht, vor dem Bochumer Rathaus versammelt. Viele sind seit mehr als 5 Monaten in Turnhallen unterbracht und wissen nicht, wann sie ihren Asylantrag stellen können oder wann sie einen Termin für eine Anhörung beim BAMF bekommen. Sie sind bisher nur registriert worden. Der größte Teil der protestierenden Flüchtlinge sind gut ausgebildet und zwischen 25 und 30 Jahren alt. Die Flüchtlinge haben einen Hungerstreik geplant, bis die zuständige Behörde reagiert. Sie freuen sich über persönliche Kontaktaufnahme aller interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Die Flüchtlinge brauchen dringend Decken, Schlafsäcke, Isomatte, Zelte und ähnliches um heute vor dem Rathaus übernachten zu können. Alle Spenden können direkt vor Ort abgegeben werden. Durch den Protest möchten sie friedlich ihre Forderungen in die Öffentlichkeit tragen.

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